150 Jahre - MGV HARMONIE BREMERVÖRDE - von 1859 e.V.
Hauptmenü
Presseberichte
Presse 2016

Bremervörder Zeitung 10. Januar 2018

Singend ins neue Chorjahr gestartet Mitgliederversammlung des MGV Harmonie mit einem Jahresrückblick 2017 und einem Ausblick auf die Aktivitäten in 2018
BREMERVÖRDE. Neue Namen im Vorstand und ein Ausblick auf das wichtigste Konzert des Jahres haben die jüngste Mitglieder- versammlung des Bremervörder Männergesangverein Harmonie geprägt. Fast 40 Mitglieder hatten sich am Donnerstag, dem traditionellen Probenabend, im ebenso traditionsreichen Hotel Daub eingefunden. N ach einer ausreichenden Stärkung zog der Vorstand eine Bilanz des abgelaufenen Sängerjahres und warf einen Blick auf die Aktivitäten der kommenden zwölf Monate. Neben dem Bericht des Vorstandes und dessen einstimmiger Entlastung erforderte der aus persönlichen Gründen erfolgte Rücktritt des langjährigen Vorsitzenden Wim Smit eine Neuwahl, in deren Folge der bisherige stellvertretende Vorsitzende Viktor Sussek mit dem Votum aller anwesenden Mitglieder zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Ebenso großen Zuspruch gab es für den nachrückenden Frank Heise, der nun die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden übernommen hat. Schließlich konnte sich der langjährige Schriftführer Gunter Vogt über seine einstimmige Bestätigung im Amt freuen.
Zuvor jedoch ließ der bisherige Vorstand nochmals ein paar Highlights des vergangenen Jahres Revue passieren. Dazu zählten die Konzertreise zum befreundeten Chor ins rheinische Rauschendorf beziehungsweise Königswinter und die erstmalige Teilnahme des Chores am Bremervörder Seefest, die nach dem derzeitigen Stand der Dinge in jedem Fall im kommenden Jahr wiederholt werden soll. Viel Raum nahmen das Singen und die Freude daran ein. So bereicherten die Anwesenden die Veranstaltung mit einer kurzen Sangeseinlage, nachdem Chorlei- terin Marie-Louise Baabe auf eine Melodie aus dem Liederschatz der Harmonie einen aus ihrer Feder stammenden Text angestimmt hatte. „Und wer kann die Beigeisterung für’s Singen besser belegen, als langjährige Sänger?“, heißt es in einer MGV-Mitteilung. So wurden in diesem Jahr neben Rainer Voß und Ingo Schneider (beide zehn Jahre) auch Frank Thiele (25 Jahre) sowie Hans-Jürgen Coppes (25 Jahre) mit einem Präsent für ihre Mitgliedschaft in der Harmonie geehrt. Auf ein besonders langes Singen im Verein können darüber
hinaus Hans-Georg Träger (40 Jahre) und nicht zuletzt Burkhard Suter zurückblicken, der für seine immerhin 60-jährige Aktivität durch die offizielle Vertreterin Marie- Louise Baabe mit einer Urkunde des Chorverbandes Niedersachsen-Bre- men ausgezeichnet wurde. Mit Spannung erwarteten die Mit- glieder schließlich den Ausblick auf die Aktivitäten der Harmonie in den kommenden zwölf Monaten. Der Höhepunkt in 2018 wird zweifels- ohne das große Konzert im Mai in Ludwig-Harms-Haus sein, bei dem der MGV Harmonie dem Publikum an zwei Tagen erneut einen ab- wechslungsreichen Querschnitt des vorhandenen Repertoires bieten und
so für einen kurzweiligen Abend sorgen will. Auf eine intensive Vor- bereitung in Form eines Kompakt- chor-Wochenendes in Varel einen Monat zuvor freuen sich die Sänger schon heute zumindest lässt sich nur so die praktisch einstimmige Zusage für eine Teilnahme hierfür auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag erklären. Mit ebenso viel Engagement wollen die Sänger ihrer Leidenschaft Mitte September nachgehen, wenn man
wieder einmal mit dem Ebersdorfer Frauenchor „con brio“ verreist. Ziel soll Bad Zwischenahn sein, wo der MGV Harmonie gemeinsam mit anderen regionalen und überre- gionalen Chören bei der Ver- anstaltung „Chöre im Park“ einen spannenden Querschnitt des eigenen Können präsentieren – „und einmal mehr auch Werbung in eigener Sache sowie die Stadt machen möchte“, teilt der Verein mit. (bz)
Ehrungen für Mitglieder der Harmonie: Burkhard Suter (von links), Marie-Louise Baabe, Hans-Jürgen Coppes, Frank Thiele, Rainer Voß und Wim Smit (es fehlen Ingo Schneider und Hans-Georg Träger). Fotos: Hake
Ein besonderer Dank für den lang- ährigen Vorsitzenden: Viktor Sussek (rechts) überreicht im Beisein von Arno Scheidgen (sitzend) ein Präsent an Wim Smit.
MGV Harmonie Im August 1859 verständigen sich 14 Männer im alten Schulhaus von Bremervörde auf die Gründung eines Männergesangvereins, der den Namen „Harmonie“ tragen soll. Bereits 1863 tritt der Verein dem Niedersächsischen Sängerbund bei. Heute zählt der Verein rund 40 aktive Sänger. Neben den wöchentlichen Proben jeden Donnerstag im Vereinslokal Hotel Daub veranstaltet der Männergesang- verein auch regelmäßige Treffen und Konzerte mit befreundeten Gesangvereinen und gestaltet kirchliche Veranstaltungen mit der
S t - L i b o r i u s - K i r c h e n g e m e i n d e Bremervörde. Im kommenden Jahr feiert der Chor seinen 160. Geburtstag. Den geschäftsführenden Vorstand bilden heute Viktor Sussek (Vorsitz), Frank Heise (Stellvertreter), Arno Scheidgen (Finanzen) und Gunter Vogt (Sekretariat). Seit 2006 dirigiert Marie-Louise Baabe den Chor und wird dabei in der musikalischen Leitung von Stephan Winter stellvertretend unterstützt Weitere Infos im Internet. www.mgvharmonie.de
Nachtrag vom Webmaster: Die geehrten Ingo Schneider und Hans-Georg Träger, die auf dem obigen Foto fehlen. Die Ehrung wurde am 11.1.18 bei der Chorprobe vom neuen Vorsitzenden Victor Sussek nachgeholt. Foto: Falk
BREMERVÖRDE. Für die Sänger des Männergesangvereins (MGV) Harmonie ist es mittlerweile Tra - dition, dass zum Programm in Konzertjahren ein Kompaktchor - Wochenende im friesischen Varel gehört. Nicht ohne Grund: Aus - reichend große Räumlichkeiten, beste Verpflegung und ebensol - che Unterkünften bilden vier Wo - chen vor der eigentlichen Veran - staltung ideale Bedingungen für ein intensives Proben der geplan - ten Musikstücke.
Bereits zum dritten Mal fanden sich auch in diesem Jahr fast alle Sänger inklusive der musikali - schen Leiterin Marie-Louise Baa - be in Varel ein, um sich konzen - triert auf das große Konzertwo - chenende am 25. und 26. Mai im Ludwig-Harms-Haus in Bremre - vörde einzustimmen. Das Motto lautet in diesem Jahr „‘Ne Tüte toller Töne“. Von plattdeutschem Liedgut über bekannte Schlager bis hin zu Popklassikern wird das Spektrum in diesem Jahr reichen.
Am Ende der beiden Übungsta - ge in Ostfriesland zeigten sich so - wohl der Erste Vorsitzende der Harmonie, Viktor Sussek, als auch Marie-Louise Baabe mehr als zufrieden mit dem geleisteten Probenpensum. Sussek sah sich darin bestätigt, dass „diese Form der Vorbereitung mit intensiven Übungsteilen „eine sehr sinnvolle Ergänzung zu den wöchentlichen Proben darstellt“. Der Vorsitzen - de dankte er allen Teilnehmern, insbesondere Marie-Louise Baa-
be, für den geleisteten Einsatz an beiden Tagen, „von dem spätes - tens bei Konzert Ende Mai auch alle Besucher profitieren sollen“.
Friesland motiviert Männerstimmen Sänger des MGV Harmonie stimmen sich mit Übungswochenende in Varel auf Konzerte im Mai ein
Ende Mai betreten die Herren des MGV Harmonie aus Bremervörde die Bühne des Ludwig-Harms-Hauses in Bremervörde. An zwei Wochenende präsentieren die Sänger unter dem Motto „‘Ne Tüte toller Töne“ ihr neues Programm.
Foto: bz
Auf einen Blick Was: Konzertwochenende Männerge- sangverein Harmonie Wann: Freitag, 25. Mai, und Sonn- abend, 26. Mai, jeweils 19.30 Wo: Ludwig-Harms-Haus, Bremervörde Karten: „Toto + Lotto Adami“, Brunnenstraße, Bremervörde

Bremervörder Zeitung 26. April 2018

„Jetzt machen wir mal die Ente, bis es knackt“, sagt die musikali - sche Leiterin des ehrwürdigen Ensembles resolut zu Beginn der Probe. Und so erklingen seltsame Tiergeräusche auf dem Daub - schen Festsaal zu Beginn jeder Pr ob e. Das l ockert die Ki ef erm us - kulatur und macht jedem Sänger sichtlich Spaß. Auf nach Kalifornien Und da Singen immer auch ein ganzheitliches Unterfangen ist, widmet sich Marie-Louise Baabe anschließend den rund 35 „Klangkörpern“, die vor der Diri - gentin im Halbkreis Platz genom - men haben. Doch Ausruhen gilt nicht. Das Motto lautet: „Aufste - hen!“ Arme in die Höhe, kreisen - de Bewegungen. Arme in die Hüf - te, kreisende Bewegung das macht noch lockerer, so dass es gleich in die Vollen gehen kann mit dem beliebtesten norddeut - schen Volkslied „Dat du min Leevsten büst“ und einer neuen Ansage von Marie-Louise Baabe: „Achtet auf den 6/4-Viertel-Takt am Schluss“, ermahnt die musi - kalische Leiterin „ihre“ Männer, die diese rhythmische Finesse auf Anhieb meistern. Sehr fein arbei - ten die Harmoniker bei dem me - lancholischen Klassiker „op Platt“ die Laut-Leise-Dynamik heraus. Marie-Louise Baabe - chelt zufrieden und blättert in den Noten zum nächsten Stück weiter. Nachdem der zarte niederdeut- sche Traum von der Liebsten zu-
mindest musikalisch ausgeträumt ist, wird quer über den großen Teich gleich kalifornisch weiter - geträumt: Es geht zu den Hippies an die US-Westküste hinein in die w ilde n Six ti es , di e vi ele Chor - mitglieder bereits als junge Män - ner miterlebt haben: Es erklingt „California Dreamin“ von „The Mamas and the Papas“. Damit die sehnsuchtsvolle Ballade auch nach Meer, Sonne und kaliforni - scher Freiheit klingt, will der Har - moniegesang kontrapunktisch ge - hegt und gepflegt werden. „Ihr seid zu schnell“, greift Baabe energisch durch und zügelt die Herren der „Harmonie“. Hippies sind schließlich entspannt und wollen nicht hetzen. Im zweiten Anlauf gelingt das musikalisch verdichtete Lebensgefühl einer ganzen Generation besser, Dr. Stefan Hoppe-Seyler vom 1. Te - nor legt ein gutes Solo hin. Die strenge Marie-Louise Doch die strenge Marie-Louise ist noch immer nicht ganz zufrieden: „Das Lied ist ja schon bekannt. So schwer ist der Text ja nun auch wieder nicht. Schaut nicht immer aufs Papier, sondern zu mir! Takt 15 bis 32 bitte noch mal“, sagt Baabe, bis auch dieses Lied sitzt. Gingen anfangs beim Tempo und den Träumen von Kalifor - nien den Männer noch die Pferde durch, verschleppen sie jetzt allzu sehr einen anderen Klassiker aus dem „American Songbook“: „New York, New York“. Vor al-
lem die Triolen-Klippe will um - schifft werden. Sie ist der musika - lischen Leiterin noch ein wenig zu holprig. Auch dieser für das Lied so wichtige Part gelingt den Männern der „Harmonie“ im zweiten Anlauf bravourös. Jetzt geht es nur noch an die Feinab - stimmung. Ein Vers des Songs ge - rät einem Tenor nicht zur vollsten Zufriedenheit der Chefin: Marie - Louise ist nörgelig und greift mit n ied er ländischem Ch ar m e , a be r doch bestimmt durch: „Das war zu laut!“, ruft sie in den Vörder Festsaal, der bereits für eine gro - ße Landvolkversammlung am nächsten Vormittag eingedeckt ist. Aber wenn da doch zwei „f“ stehen, verteidigt sich ein Harmo - niker unter Berufung auf das „for - tissimo“ im Notenblatt. Doch kei - ne Chance: Die musikalische Lei - terin glaubt den Übeltäter erkannt zu haben und fährt freundlich da - zwischen: „Aber bitte NICHT ALLEIN so laut!“, rüffelt sie den Sänger vom 1. Bass. Auch das schöne alte Wander - und Reiselied „Wir kamen einst von Piemont“ hat eine ungeahnte Tücke. Nach einer kurzen phone - tischen Haarspalterei, ob eine Sil - be mit „üüüü“ oder „uuuu“ ge - sungen werden sollte, ist auch diese Hürde genommen. Besonders sonor erklingt der strahlende Bass von Stephan Winter, wenn er den „12 Räu- bern“ seine Stimme verleiht. „Einstmals bei Kiew der großen Stadt hausten zwölf Räuber im Wald“ heißt es im 2. Bass und und die Chorleiterin strahlt zu - frieden. Doch der „Tenor 2“ kommt noch nicht klar genug he - raus, mäkelt sie ein wenig. Auch dieses Problem ist schnell beho - ben, so dass der Klangkörper ge - meinsam auf den „Streets of Lon - don“ weiterwandelt. „Das haben wir schon mal schlechter hinge - kriegt“, lobt Baabe ihre Mannen. „War ja auch im Sitzen“, frotzelt ein Harmoniker. Und flugs geht es im Stehen weiter: Bei „Sweet Caroline“ ermahnt Baabe nur die Herren vom 2. Bass, „nicht so stark zu drücken“. Und auch die - se Problem ist rasch behoben. Und so allmählich nähert sich die Probe ihrem Ende nicht oh - ne noch ein schönes Ritual für drei ausgewählte Sänger zu voll - ziehen: Die Geburtstagskinder des Männerchores dürfen sich nämlich in jeder Probe ein Lied wünschen. Das festigt das Reper - toire und feiert zugleich die jwei - ligen Geburtstagskinder, die sich auf einen Stuhl vor die anderen Sangesbrüder setzen und das
Ständchen in aller Ruhe genießen können. Manfred Grunewald wünscht sich die „12 Räuber“, Wilfried Christnach „You never walk alone“ und Gunter Vogt „Hallelujah – singt ein Lied“. Eine von 52 Proben nähert sich im 159. Jahr seit Bestehen des Chores dem Ende, die ersten Sän - ger schlendern schon zum Auto oder Fahrrad. Einige Herren gön - nen sich noch ein Bier nach der Probe, um auf das Wohl der Ge - burtstagskinder anzustoßen oder einfach über die Dinge des Le - bens zu fachsimpeln. Das Gefühl der Gemeinschaft Das Alter der drei Geburtstags - kinder wird hier nicht verraten. Doch das Durchschnittsalter der Sänger liegt irgendwo weit jen - seits der 50. Deshalb wünscht sich Vorsitzender Viktor Sussek, dass auch ein paar jüngere Män - ner zum Chor dazustoßen. Wer Lust am Singen und nicht zuletzt Spaß an einem starken Gemein - schaftsgefühl hat, das weit über das Singen hinaus geht, sollte ein - fach mal ins Hotel Daub kom - men. Jeden Donnerstag wird abends geprobt seit 159 Jahren. So ist es gute Tradition in Bre - mervörde –und das soll auch so bleiben.
Wenn Harmoniker üben... BZ darf bei der Probe des Bremervörder Männergesangverein „Harmonie“ dabei sein Von Thomas Schmidt BREMERVÖRDE. Jeder Wohlklang will hart erarbeitet werden. Deshalb probt der traditionsreichste Gesangsverein Bremervördes, die „Harmonie von 1859“, einmal in der Woche im Hotel Daub. Die BZ durfte bei einer Probe des Chores, der am 25. und 26. Mai, jeweils um 19.30 Uhr wieder sein beliebtes Doppelkonzert im Ludwig-Harms- Haus gibt, dabei sein.
„Aufstehen!“, lautet das Kommando von Marie-Louise Baabe. Arme in die Höhe, kreisende Bewegungen. Arme in die Hüfte, kreisende Bewegung – das macht locker, so dass es gleich in die Vollen gehen kann mit dem beliebtesten norddeutschen Volkslied: „Dat du min Leevsten büst“. Fotos: Schmidt
Auch ein Vorsitzender hört auf das Kommando der musikalischen Lei- terin: Viktor Sussek bei der Probe.
Marie-Louise Baabe sorgt bei der „Harmonie“ für Harmonie.
Der MGV „Harmonie“ – das ist auch eine gesellige Gemeinschaft, in der über Jahre viele Freundschaften entstanden sind.
Volle Konzentration bei der... ...Probe des MGV „Harmonie“... ...im Hotel Daub.

Bremervörder Zeitung 5. Mai 2018

( Letzte Änderungen des Internetauftritts: 04.12.2018 )
Vor allem in den vergangenen Wochen hatten die mehr als 30 Sänger gemeinsam mit ihrer Chorleiterin Marie-Luise Baabe unter anderem mit einem Proben - wochenende an dem Programm gefeilt, das musikalisch ein breites Spektrum abdeckte von Chor - klassikern wie „Dat du mien Leevsten büst“ bis zu ambitio - nierten Arrangements, wie bei - spielsweise der Sinatra-Evergreen „New York, New York“, von Bierzeltpop mit „Sweet Caroline“ zu zwei Kompositionen von Jo - hann Sebastian Bach, „Was Odem hat“ und „Freut euch alle“. Bei der Zusammenstellung der Stücke zeigte sich allerdings, dass es trotz des Mottos bei dem Kon- zert inhaltlich weniger um Kon-
sumwut ging als um männliche Befindlichkeiten. Die passenden Erläuterungen dazu lieferte Mo - derator Jörg Schlewitt, der mit ironischen Kommentaren für La - cher sorgte: Mal ging es um „Sen - sibilität und Emotionen“, mal um „Seelentiefe und Sehnsucht“ so - wie um „Freundschaft und Sau - fen“ und in Anspielung auf das Motto „Ne Tüte toller Töne“ ei - gentlich immer um, laut Schle - witt, „eine Truppe tougher Typen und eine total taktvolle Tante“. Letztere, nämlich Baabe, zeigte durchgehend, wie souverän sie „ihre“ Männer als Dirigentin im Griff hat. Als Gesangssolisten hatten zudem Stefan Hoppe-Sey - ler und Stephan Winter ihre be - sonderen Momente, unter ande-
rem bei Ralph McTells „Streets of London“. Vor allem zwei Programm - punkten stachen heraus: zum ei - nen „Halleluja“, mit dem die Sän - gerin Gali Atari zusammen mit der Gruppe Milk & Honey 1979 den Eurovision Songcontest da - mals noch Grand Prix d’Eurovisi - on de la chanson“ für Israel ge - wonnen hatte. Begleitet von Ingo Stoevesandt am Klavier, zeigte die „Harmonie“, wie gut ihr diese Mi - schung aus Jazz und Ragtimeak - zenten lag. Und das zeigte sich
auch an den Reaktionen des Pu - blikums. Zum anderen sorgten die Sänger bei „You’ll never walk alone“ mit viel Volumen in den Stimmen für Gänsehaut. Einst Teil des Rodgers-Hammerstein- Musicals „Carousel“ hatte sich die elegische Hymne in den 60er - Jahren zur Stadionmelodie des engl isch e n Pr emier -L eague-Cl ubs FC Liverpool gemausert, die Har - monie wiederum läutete mit dem Stück nicht nur die Pause, son - dern auch als letzte Zugabe den Heimweg ein. Neben dem Organisationsteam, welches das Jahreskonzert am Freitag und Samstag auf die Bei - ne gestellt hatte, profitierte der Männergesangverein Harmonie auch von der Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen Bremervörde, denn die Auszubil - denden der einjährigen Berufs - fachschule Hauswirtschaft sorg - ten engagiert für das Pausencate - ring. Angesichts dieser Rahmen - bedingungen änderten auch bei „You’ll never walk alone“ ein knackender Lautsprecher und leichte Startschwierigkeiten bei „New York, New York“ nichts da - ran, dass sich „Ne Tüte toller - ne“ nicht eine Minute als Fehl - kauf entpuppte.
Chorkonzert aus der Tüte Bremervörde: Männergesangverein „Harmonie“ begeistert Publikum im Ludwig-Harms-Haus VON NINA BAUCKE BREMERVÖRDE. Mit dem Shoppen ist das so eine Sache: Nach dem Kaufrausch in den Läden folgt zu Hause manchmal die Katerstimmung – die Bluse passt doch nicht so gut zu der Hose, und die ein paar Tage später folgende Kreditkartenabrechnung findet schamhaft den schnellsten Weg in die Rundablage. Volle Taschen im musikalischen Sinne übergab am Wochenende der Männergesangverein Harmonie an sein Publikum, denn das Ensemble präsentierte sein Jahreskonzert im Ludwig-Harms-Haus unter dem Titel „Ne Tüte toller Töne“. Von Ka- terstimmung konnte da keine Rede sein.
Die Sänger präsentierten „Ne Tüte toller Töne“: Zu einem Doppelkonzert unter diesem Titel hatte am Freitag und Sonnabend der Männergesangver- ein „Harmonie“ ins Ludwig-Harms-Haus in Bremervörde eingeladen. Fotos: Baucke
Chorleiterin Marie-Louise Baabe leitete „ihren“ Chor gewohnt sou - verän.

Bremervörder Zeitung 28. Mai 2018

MGV Harmonie dankt für Unterstützung

Für eine besondere Form der Nachwuchsfröderung hat sich krüzlich der MGV Harmonie entschieden. Tyark Wagenlöhner erhielt im Beisein der Eltern und seiner Schwester vom Vorsitzenden Viktor Sussek (links) eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft. Sie ist Lohn für seinen Einsatz beim Konzert im Mai. Angesichts der „noch nicht ganz abgeschlossenen Stimmbildung“ des Ebersdorfers beginnt die Mitgliedschaft im Jahr 2028. Trotzdem freuen sich neben Schriftfhrer Gunter Vogt (rechts) auch alle anderen Snger schon jetzt ber den jungen Neuzugang. (bz)

Bremervörder Zeitung 23. Juni 2018

Anzeiger 24. Juni 2018

Foto: bz

Bremervörder Zeitung 23. August 2018

Reise führt Sänger

an den Jadebusen

MGV Harmonie unterwegs an der Nordsee

Informationen aus erster Hand: Kapitänleutnant Mark Baumert beschrieb den

Sängern der Harmonie die aktuellen Herausforderungen der Bundesmarine.

Fotos: bz

BREMERVÖRDE. Mit viel Sonne im Gepäck haben kürzlich zahlreiche Sänger der Harmonie einen pannenden Tagesausflug abseitsder wöchentlichen Proben unternommen. Per Bus ging es nach Wilhelmshaven und Jever inklu- sive eines Besuches der gleichnamigen Brauerei. Den Ausflug hatte Vorstandsmitglied Arno Scheidgen organsiert, und der lotste die Sänger nicht nur in den Marinestützpunkt nach Wilhelmshaven, sondern auch in die bekannte Brauerei in
Jever. Das gefiel auch Fred Krüger vom befreundeten Erfurter Männerchor 1890, den die Bremer-vörder Sänger als „Ehrengast“ mit auf die Tour genommen hatten. Im Marinestützpunkt Heppenser Groden stellte Kapitänleutnant Mark Baumert den Ostestädtern nicht nur seine aktuelle Einheit, die Einsatzfottille 2, sondern auch kurz die Historie der Marine und die des maritimen Standortes Wilhelmshaven vor. Baumert beschrieb aber auch die
aktuellen politischen und militärischen Herausforderungen der Bundesmarine. Ein Beispiel: Die Schiffstechnik, beispielsweise jene der Fregatten, die früher für den Einsatz auf Ost- und Nordsee konzipiert worden sei, müsste nun mit deutlich geänderten klima- tischen Randbedingungen im Mittelmeer oder am Horn von Afrika klarkommen. Nach den trockenen Fakten des Vormittags stand für die Harmonie am Nachmittag mit der Besichtigung der Jever-Brauerei eine ganz besondere Art der kulinarischen Fortbildung auf
dem Programm. Dort erfuhren die Sänger nicht nur, dass jährlich bis zu 30000 Besucher einen Blick hinter die Kulissen der bekannten Marke werfen wollen. Sie konnten sich auch bei einer Besichtigung der eigentlichen Produk- tionsanlagen einen direkten Eindruck vom Umfang der traditionsreichen Herstel-lung des „Gerstensaftes“ verschaffen. Den stimmungsvollen Abschluss der lehrreichen Sänger- Exkursion, wie könnte es anders sein, eine Verköstigung mit anschließendem Abendessen. (bz)

Die Sänger vor

Schiffen der

Bundesmarine.

Bremervörder Zeitung 21. September 2018

Es ist geschafft: Nach den Auftritten der beiden Chöre machen sich die versammelten Sängerinnen und Sänger in bester Laune auf die Heimreise an Fotos: bz / Hake
Zwei Chöre und ein Quartett MGV „Harmonie“ aus Bremervörde, „con brio“ aus Ebersdorf und „timbre“ singen auf Einladung des Chorverbandes
Bereits zum zehnten Mal veranstaltete der Chorverband im „Park der Gärten“ ein zweitägiges Treffen, an dem sich 21 Chöre und Gesangsgruppen beteiligten. Eingebettet in die abwechslungsreiche Gartenlandschaft, bot die überdachte Veranstaltungsbühne einen passenden Rahmen für die musikalischen Vorträge. Die zahlreichen Zuhörer erlebten eine große Bandbreite von Liedern aus der Region bis hin zu internationalen Pop- klassikern. Da es der Veranstaltungsplan für die Bremervörder und Ebersdorfer Sänge- rinnen und Sänger gut meinte und deren Konzerte tatsächlich als letzte Vorträge am zweiten Tag vorgesehen hatte, konn-
ten sich beide Chöre zusammen mit dem Quartett, das mit Silke Potthast, Marie-Louise Baabe, Ingo Schneider und Stephan Winter in den beiden Ver- einen beheimatet ist, recht entspannt auf den Weg in Richtung Bad Zwische- nahn machen. Angesichts des sehr großzügigen Zeitplans verblieb nach dem Eintreffen ausreichend Gelegen- heit, die weitlufige Anlage mit ihren vielfältigen Gartenkonzepten zu erkun- den. Das abwechslungsreiche Programm der zweitägigen Veranstaltung im Am- merland spiegelte sich auch im Reper- toire der Gesangsformationen wieder. So trug unter der Leitung von Marie-
Louise Baabe „con brio“ zunächst „Soviel Schwung“, „Sing sang song“, „Halleluja“, „Nessaja“, „Gabriellas Song“ sowie „Alleluja“ vor. Dem schloss sich die „Harmonie“, ebenfalls unter der Leitung von Marie-Louise Baabe, mit „Kinnertied“, „Sweet Caro- line“, „Carmencita“, „New York“, „Moskau“ und dem Fuball-Klassiker „You’ll never walk alone“ an. Keine Zeit zum Durchatmen für die vier Mitglieder von „timbre“, die mit „For the longest time“, „Kuscheln“, „Hard to say I’m sorry“, „Liebe beim Finanzamt“, „Halleluja“ (Leonard Cohen), und dem „Vogellied“ den Zuhörern einen gewohnt abwechslungs-
reichen Mix aus internationalen Klassi- kern und unterhaltsamen Liedern boten. Das durchaus sprichwörtliche, große Finale bildete in Bad Zwischenahn schließlich ein gemischter Chor aus „con brio“ und der „Harmonie“, diri- giert von Marie-Louise Baabe. Mit „Tebje Pajom“, „As tears goes by“, „Hora Jerusalem“ und „Abendrot leuch- tet“ belohnten sich die beiden Chöre dabei nach der mehrwöchigen Probenar- beit nicht nur mit einer perfekten Kulisse an diesem späten Sommer- Nachmittag, sondern auch mit einer ebensolchen Leistung vor den Zuhörern. (bz)
BREMERVöRDE. Im Sport würde man davon sprechen, Leis- tung auf den Punkt abzurufen. So oder ähnlich können die erfolgreichen Auftritte des Männergesangvereins „Harmo- nie“ aus Bremervörde, dem Frauenchor „con brio“ aus Ebersdorf und dem Quartett „timbre“ beschrieben werden, die einer Einladung des Chorverbandes Niedersachsen-Bre- men nach Bad Zwischenahn folgten.
Die Wochen gemeinsamen Übens machen sich in einer stimmungsvollen Wiedergabe der einstudierten Lieder beider Chöre bemerkbar.
Bremervörde (eb). Keine Hektik, keinen Stress, einfach nur Zuhören und Einstimmen auf die bevorstehende Weihnachts- zeit verspricht ein musikalischer
Vesper-Gottesdienst am Sonntag, 2. Dezember. Dazu laden der MGV Harmonie und die St.-Liborius-Gemeinde am ersten Advent, um 17 Uhr in die
St.-Liborius-Kirche ein. Auf dem gleichermaßen festlichen wie auch besinnlichen Programm stehen eine abwechslungsreiche
Zusammenstellung von vorweih- nachtlichen Liedern und Ge- schichten. Vorgetragen werden diese von Mitgliedern der Harmo- nie sowie Superintendent Wil- helm Helmers. Teil der musika- lischen Vorbereitung auf die Adventszeit werden bekannte Werke wie „Hoch tut auf“, „Macht hoch die Tür“, „Es ist ein Ros entsprungen“ oder auch „Mater Dei“ sowie „Veni Emmanuel“ sein. Dabei freuen sich die Harmonie unter Leitung von Marie-Louise Baabe und St.-Liborius-Gemein- de auf einen regen Besuch, um sich gemeinsam auf die bevor- stehende Vorweihnachtszeit einzustimmen - mit etwas Ruhe und viel Besinnlichkeit.
Mit viel Freude das musikalische Programm zum ersten Advent einstudiert. Foto: eb
Vesper-Gottesdienst Weihnachten kann kommen
Sonntag, 2. Dezember 2018